Vorsorge planen

Blackout-Rechner: Stromvorsorge für den Ernstfall planen

Bei einem Blackout fällt der Strom großflächig und über Tage aus – Licht, Heizung, Kühlung und Kommunikation stehen still. Der Rechner zeigt Ihnen, wie viel Energie Sie brauchen, damit das Wichtigste weiterläuft.

Strombedarf berechnen

Wie viel Strom brauchen Sie im Blackout?

Wählen Sie aus, was bei einem Stromausfall weiterlaufen soll, und geben Sie die erwartete Dauer an. Der Rechner zeigt Ihnen, welche Kapazität Sie dafür einplanen sollten.

Was soll weiterlaufen?

Planen Sie mindestens 72 Stunden ein – so lange kann es dauern, bis die Versorgung wieder anläuft.

Benötigte Kapazität inklusive 20 Prozent Reserve für Wandlungsverluste
Pro Tag
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So setzt sich der Bedarf zusammen

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Die Verbrauchswerte sind typische Durchschnittswerte handelsüblicher Geräte und dienen der groben Planung. Der tatsächliche Bedarf hängt vom konkreten Gerät, seinem Alter und der Nutzungsdauer ab – prüfen Sie im Zweifel das Typenschild. Bei medizinisch notwendigen Geräten planen Sie bitte großzügig und halten Sie Rücksprache mit dem Hersteller.

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Häufige Fragen

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Was ist ein Blackout überhaupt?

Ein Blackout ist ein großflächiger und länger andauernder Stromausfall – nicht die halbe Stunde, in der nach einem Gewitter das Licht ausfällt. Betroffen wären ganze Regionen oder Länder, und mit dem Strom fällt fast alles andere aus: Heizung, Wasserversorgung, Tankstellen, Bankomaten, Kassensysteme und nach einigen Stunden auch der Mobilfunk.

Wie lange muss ich mich selbst versorgen können?

Rechnen Sie mit mindestens 72 Stunden ohne fremde Hilfe. Die Einsatzorganisationen sind in dieser Zeit mit dem Notwendigsten beschäftigt. Beim Vorrat an Wasser und Lebensmitteln empfiehlt der österreichische Zivilschutz 14 Tage – bei der Stromversorgung geht es vor allem um die ersten Tage, in denen Licht, Information und Kommunikation zählen.

Was bedeutet Wattstunde – und wie viel brauche ich?

Eine Wattstunde (Wh) ist Leistung mal Zeit: Ein Gerät mit 10 Watt verbraucht in 6 Stunden 60 Wh. Der Rechner addiert die Tagesverbräuche der ausgewählten Geräte, multipliziert sie mit der Dauer und schlägt eine Reserve auf.

Diese Reserve ist wichtig: Akkus geben nie ihre volle Nennkapazität ab, und beim Umwandeln auf 230 Volt geht Energie verloren. 20 Prozent Aufschlag sind ein realistischer Wert.

Powerbank, Powerstation oder Notstromaggregat?

  • Powerbank (bis rund 200 Wh): reicht für Handys, Stirnlampen und ein Radio.
  • Powerstation (500 bis 2.000 Wh und mehr): versorgt mehrere Geräte über Tage, arbeitet leise und darf in der Wohnung betrieben werden. Mit Solarmodul lässt sie sich nachladen – der entscheidende Vorteil bei längeren Ausfällen.
  • Notstromaggregat: liefert viel Leistung, gehört aber wegen der Abgase ausschließlich ins Freie und braucht einen Treibstoffvorrat.

Funktioniert mein Handy im Blackout?

Nur eingeschränkt. Mobilfunkmasten haben eine Notstromversorgung, die je nach Standort meist nur wenige Stunden reicht. Danach ist auch mit vollem Akku kein Netz mehr da.

Deshalb ist ein batterie- oder kurbelbetriebenes Radio das wichtigste Informationsmittel im Blackout – über den Rundfunk werden die Menschen im Ernstfall informiert.

Was gehört neben der Stromversorgung dazu?

  • Licht ohne offene Flamme: Taschen- und Stirnlampen, Ersatzbatterien
  • Wasser- und Lebensmittelvorrat, dazu eine Notkochstelle mit Brennstoff
  • Bargeld in kleinen Scheinen – Karten funktionieren nicht
  • Hausapotheke inklusive Dauermedikation
  • Warme Kleidung und Decken, denn auch die Heizung braucht Strom
  • Ein Notfallplan: Wo trifft sich die Familie, wenn nichts mehr geht?