Vorratsrechner: Notvorrat für 14 Tage berechnen
Der österreichische Zivilschutz empfiehlt, für 14 Tage vorzusorgen – ohne Einkauf, ohne Strom, ohne fließendes Wasser. Der Rechner zeigt Ihnen in wenigen Sekunden, welche Mengen das für Ihren Haushalt bedeutet.
Wie viel brauchen Sie wirklich?
Geben Sie an, für wie viele Personen und wie viele Tage Sie vorsorgen möchten. Der Rechner zeigt Ihnen sofort, welche Mengen Sie einplanen sollten.
Der österreichische Zivilschutz empfiehlt einen Vorrat für 14 Tage.
So verteilt sich der Vorrat
Die Werte sind Richtwerte für gesunde Erwachsene und dienen der groben Planung. Bei Säuglingen, Erkrankungen, besonderen Ernährungsformen oder Medikamentenbedarf planen Sie bitte zusätzlich und halten Sie im Zweifel ärztliche Rücksprache. Haustiere sind mit rund einem Liter Wasser je Tier und Tag berücksichtigt.
Für wie viele Tage soll ich vorsorgen?
Der österreichische Zivilschutz empfiehlt einen Vorrat für 14 Tage. So lange sollte ein Haushalt ohne Einkauf, ohne Strom und ohne fließendes Wasser zurechtkommen. Wer neu anfängt, beginnt mit einer Woche und stockt schrittweise auf – das ist einfacher zu finanzieren und zu lagern.
Wie viel Wasser brauche ich pro Person?
Zum Trinken rechnen Sie mit mindestens 2 Litern pro Person und Tag. Mit Kochen und Körperhygiene sind es rund 3 Liter. Für einen Zwei-Personen-Haushalt und 14 Tage bedeutet das etwa 56 Liter Trinkwasser und rund 84 Liter insgesamt.
Gekauftes Mineralwasser in Glas- oder PET-Flaschen ist ungeöffnet sehr lange haltbar. Lagern Sie es kühl, dunkel und getrennt von Reinigungsmitteln.
Welche Lebensmittel eignen sich für den Vorrat?
Alles, was lange haltbar ist, keine Kühlung braucht und wenig Wasser zur Zubereitung benötigt: Nudeln, Reis, Haferflocken, Mehl, Zucker, Konserven mit Gemüse und Hülsenfrüchten, Fertiggerichte, Trockenobst, Nüsse, H-Milch und Speiseöl.
Achten Sie darauf, dass die Produkte mindestens ein Jahr haltbar sind – und vor allem: Kaufen Sie nur, was Sie auch wirklich gerne essen.
Wie halte ich den Vorrat aktuell?
Am einfachsten mit dem rollierenden Prinzip: Neu Gekauftes kommt nach hinten, verbraucht wird immer das Älteste. So bleibt der Vorrat frisch, ohne dass etwas weggeworfen werden muss.
Prüfen Sie zweimal im Jahr die Haltbarkeitsdaten – ein guter Merkpunkt ist die Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst.
Was gehört außer Essen und Trinken dazu?
Ein Notvorrat ist mehr als der Speiseplan. Denken Sie an:
- Notfallradio mit Kurbel- oder Batteriebetrieb
- Taschenlampe, Ersatzbatterien, Kerzen und Streichhölzer
- Hausapotheke inklusive der persönlichen Dauermedikation
- Hygieneartikel, Toilettenpapier, Müllbeutel
- Bargeld in kleinen Scheinen
- Notkochstelle mit ausreichend Brennstoff
Wie berücksichtige ich Babys, kranke Personen und Haustiere?
Säuglingsnahrung, Spezialnahrung und verschriebene Medikamente planen Sie bitte zusätzlich ein – der Rechner arbeitet mit Durchschnittswerten für gesunde Erwachsene.
Für Hunde und Katzen gilt: Futter für denselben Zeitraum bereitlegen und rund 50 Milliliter Wasser je Kilogramm Körpergewicht und Tag einplanen.
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